KI.Risk - Messung der dunklen Triade

Unser neues Testverfahren KI.Risk identifiziert die potenziell destruktiven Seiten der Persönlichkeit von Führungskräften.

Das Testverfahren „Risikoprofil für Manager“ (KI.Risk) erfasst narzisstische, machiavellistische sowie psychopathische Persönlichkeitszüge (die sogenannte dunkle Triade) im Arbeitskontext. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass solche „dunklen“ Persönlichkeitseigenschaften vermehrt bei Führungskräften anzutreffen sind. Sie begünstigen den Aufstieg in Machtpositionen, nicht aber die Effektivität der Manager. Zweck von KI.Risk ist die frühzeitige Identifikation solcher Persönlichkeitstendenzen, um Managerversagen vorbeugen zu können. 

In einem von Prof. Dr. Christian Dries betreuten Forschungsprojekt der Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) untersuchten Pascal Hendricks, Kai Externbrink und Christian Dries die Kriteriumsvalidität von KI.Risk. Dazu betrachteten sie den Zusammenhang des Fragebogens mit sogenannten mikropolitischen Taktiken. Als mikropolitische Taktiken bezeichnet man alle Vorgehensweisen, die eingesetzt werden, um andere im eigenen Sinne zu beeinflussen. Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass die als riskant eingeschätzten Persönlichkeitsmerkmale der dunklen Triade alle mit solchen mikropolitischen Taktiken (Manipulieren, Druck machen, übergeordnete Instanzen einschalten) zusammenhängen. Destruktive Verhaltensweisen von potenziellen Führungskräften können durch den Einsatz von KI.Risk frühzeitig identifiziert werden.

Die Abbildung zeigt den Posterbeitrag der Autoren auf der 21. Fachtagung der GWPs
Die Abbildung zeigt den Posterbeitrag der Autoren auf der 21. Fachtagung der GWPs